Schlagworte: Unfallregulierung
OLG Düsseldorf – Fahrrad fahren ohne Helm begründet bei einem Freizeitradler kein Mitverschulden im Falle eines Unfalls
Verfasst von RA Kuemmerle unter Unfallregulierung, Verkehrsrecht am 15. September 2007

wrw/Pixelio
Ein Radfahrer fuhr mit einer Geschwindigkeit von 15 km/h auf seinem Freizeitrad einen Radweg entlang. Vor ihm auf der gepflasterten Freifläche einer Bushaltestelle stand eine Fußgängerin und unterhielt sich mit Bekannten. Als sich der Radfahrer auf 10 Meter der Personengruppe genähert hatte, klingelte er, um auf sich aufmerksam zu machen. Die Fußgängerin machte daraufhin eine Körperbewegung in Richtung auf den Radweg, wobei sie den Weg nur mit dem Fuß leicht berührte. Der Radfahrer sah sich veranlasst, eine Vollbremsung einzuleiten. Zum Rest des Beitrags »
OLG Saarbrücken – Kinder müssen nur in besonderen Gefahrensituationen an die Hand genommen werden
Verfasst von RA Kuemmerle unter Unfallregulierung, Verkehrsrecht am 22. Juli 2007

T.Weiss/Pixelio
Eine Mutter ging mit ihrer zum Unfallzeitpunkt zweijährigen Tochter auf dem Bürgersteig entlang, als das Kind plötzlich vom Bürgersteig auf die Fahrbahn lief. Die Mutter rannte hinterher, um ihr Kind aufzuhalten und achtete nicht auf den Verkehr. Beide wurden angefahren und schwer verletzt. Der Unfallfahrer hatte Alkohol und Cannabis konsumiert. Zum Rest des Beitrags »
Zehn “goldene” Verhaltensregeln nach einem Verkehrsunfall
Verfasst von RA Kuemmerle unter Unfallregulierung am 13. Juli 2007

C.Hautumm/Pixelio
Schalten Sie die Warnblinkanlage an Ihrem Fahrzeug ein und stellen Sie Ihr Warndreieckvor der Unfallstelle auf (Stadt: 10-20 m, Bundesstraße: 100-150 m, Bundesautobahn: mind. 150-200 m). Nachts muss das Fahrzeuglicht angeschaltet bleiben. Zum Rest des Beitrags »
Spiegel gegen “tote Winkel” müssen nachgerüstet werden
Verfasst von RA Kuemmerle unter Gesetzgebung, Verkehrsrecht am 2. Juli 2007

M Hauck/Pixelio
Der EU-Ministerrat hat heute in Brüssel die Richtlinie zur Nachrüstung schwerer Lastkraftwagen mit verbesserten Spiegeln verabschiedet. Der Vorschlag geht zurück auf eine Initiative Deutschlands und soll künftig dazu beitragen, schwere Verkehrsunfälle von Lastkraftwagen mit Radfahrern, Motorrädern und Fußgängern zu verhindern. Durch den nachträglichen Einbau der Spiegel soll der gefürchtete “tote Winkel” beseitigt und das indirekte Sichtfeld der Lkw-Fahrer erweitert werden. Zum Rest des Beitrags »
BGH: Wechsel von fiktiver zu tatsächlicher Schadenabrechnung
Verfasst von RA Kuemmerle unter Unfallregulierung, Verkehrsrecht am 9. Juni 2007
Die Parteien stritten um Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall. Ein Kfz-Sachverständiger hatte den am Fahrzeug des Klägers eingetretenen Schaden begutachtet und einen sogenannten wirtschaftlichen Totalschaden festgestellt (Reparaturkosten übersteigen den Wiederbeschaffungswert). Mit seiner Klage begehrte der Kläger nach bereits erfolgter Regulierung auf Gutachtenbasis die weitergehende Regulierung des Schadens auf Reparaturkostenbasis, was die Haftpflichtversicherung des Unfallgegeners verweigerte. Während das Amtsgericht der Klage stattgab, wies das Berufungsgericht diese ab. Zum Rest des Beitrags »





